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Im Sommer 2007 gingen wir auf eine abenteuerliche Rundreise durch die Bundesstaaten
British Columbia und Alberta. Von Vancouver durch die Rocky Mountains nach
Norden bis Port Rupert, Victoria Island und zurück nach Vancouver.
Dabei trifft man natürlich ständig auf die Eisenbahn, sowohl der modernen als
auch auf historische Überreste und interessanten Museen.
Hier ein kleiner Überblick.
In Fort Langley treffen wir auf den ehemaligen Bahnhof. Hier hält allerdings
schon lange kein Zug mehr, die Stecke ist begradigt und berührt den kleinen
Bahnhof nicht mehr.
Der restaurierte Bahnhof und die aufgestellte Garnitur erinnern an bessere
Zeiten.
Auch die Nachbahrortschaft gedenkt den Anfängen der Eisenbahn und unterhält ein
kleines Museum (Montags geschlossen). Die Caboose gibt Einblicke in die
Arbeitswelt.
Unser Pech hält an, unserer Route führt uns an der Kettle Valley Railway
vorbei. Leider ist an diesem Tage die Dampflok nicht einsatzbereit und die
kleine Sonderfahrt fällt aus.
Ein freundlicher Mitarbeiter des Vereines lässt uns kurz in den Lokschuppen.
Drinnen ist die 1912 gebaute Consolidation 3716 und die Shay Nummer 3. Im
Schuppen ist es finster und eng, an Fotos nicht zu denken.
So bleibt uns nichts anderes übrig als wenigstens die Strecke zu besichtigen, die
wir so gerne befahren hätten. Auf dem Rest der abgebauten Strecke kann man
übrigens bestens mit dem Rad fahren.
Beginn und Ende der Strecke. Highlight ist die Brücke über den Canyon. Hier
endet die Fahrt normalerweise, der Zug schiebt nach dem Umsetzen auf die Brücke.
Sicher ein spektakulärer Anblick. Schade.
Unsere Reise führt uns danach an das Three Valley Gap.
Am anderen Seeufer führt die Stecke entlang, ein mächtiger Güterzug rollt gegen
Osten, ich hole ihn mit dem Tele heran.
Der Gegenzug ist noch mächtiger, endlos ist die von 5 Canadian Pacific Loks gezogene
Wagenschlange.
Am Abend verfolgen wir von unserer Terrasse aus die dichte Zugfolge.
Ein Zug nach dem anderen rollt vorbei.
Dem Hotel ist eine "Ghost Town" angeschlossen, ein Eisenbahnmuseum soll folgen.
Das "Roundhouse" steht schon.
Ein erstes Exponat ist auch schon eingetroffen.
Als nächstes besuchen wir das
Revelstocke Railway Museum.
Auf dem Weg zum Lake Louise entdecke ich diese schöne Fotostelle.
Erst später erfahre ich das es sich um die "Morants Curve" handelt, eine der
bekanntesten Fotostellen in Kanada.
Da ich erst kurz zuvor einen Zug in der "Siding" gesehen habe, beschließe ich
diesen abzuwarten.
Bald ist in der Ferne die Zugspitze zu erkennen und mit ca. 80 kmh donnert der
Zug vorbei. Die Ladung besteht aus Kalisalz, wie mir ein Eisenbahnfreund
mitteilte.
Danach nähern sich auch schon die beiden Mitelloks. Das Zugende ist aber noch
immer nicht zu erkennen.
Über 5 Minuten dauert die Vorbeifahrt. Wir sind beeindruckt.
Wir erreichen Jasper, die Eisenbahnstadt in den Rockies
Der Rocky Mountaineer wartet im Abendlicht auf seine Weiterfahrt. Am nächsten
Morgen geht es wieder über die Yellowhead Route zurück nach Vancouver. Die Loks
werden übrigens auf einem Gleisdreieck gewendet.
Es herrscht dichter Verkehr, trotz der eingleisigen Strecke. CN2412, eine Dash
8-40CM schleppt gemeinsam mit der CN2577, Dash 9-44CWL, einen 130 Wagen Zug.
Die Lokmannschaften der CN Güterzüge werden hier gewechselt. Hier das CN5706 -
SD75I, CN5244 - SD40-2(W) Tandem.
CN5691 mit einer weiteren SD75I wechselt das Personal, im
Hintergrund überholt die SD70M-2 # CN8007 im Tandem mit einer Dash-9.
Diese F40PH-2 ist ebenfalls am Abend angekommen mit diese Garnitur des "Canadian"
Das waren noch Zeiten als die 4-8-2 vom Typ Mountain Personenzüge durch die
Rocky Mountains zog. Von 1927 bis 1970 dauerte ihr Einsatz. Zuletzt allerdings
nur mehr vor Sonderzügen.
Am nächsten Morgen erwischen wir noch den "Canadian" an einer tollen
Fotostelle.
3 F40 Loks bringen den Zug nach Jasper, er ist frühmorgens in Vancouver gestartet.
Unsere weitere Route führt uns über den Yellow Head. Nächster
Zwischenstop ist Clearwater, ein kleines Nest im Nirgends.

Dort begegnet uns dieser mächtige Zug. Weiter geht es nach Prince George.
Hier besichtigen wir das Railway &
Forestry Museum.
Unser Weg führt uns weiter nach Prince Ruppert.
Als wir uns am Morgen zur Inside Passage einschiffen, erhaschen wir noch einen
Blick auf den "Skeena". Er kommt aus Jasper über Prince George.
Wir sind nun in Port Hardy auf Vancouver Island gelandet. Hier
besichtigen wir eine Cannery, eine Konservenfabrik.
Der Zufall beschert uns diesen Zug.
Vancouver Island ist seit über hundert Jahren die Hochburg der
Holzindustrie.
Einer der Holzbarone war "Bloedel", der sich allerdings auch sehr für die
Erhaltung des Waldes einsetzte. Überall trifft man hier auf diesen Namen, war er
ja auch an der Errichtung der Pacific Great Eastern Railway beteiligt.
In Duncan möchten wir das "British Columbia
Forrest Museum" besichtigen. Leider nur bis 16 Uhr geöffnet. Ein
Eisenbahnfreund, der sich über einen Besuch aus Übersee freut, lässt uns
trotzdem zumindest in das Freigelände. Hier könnte man Stunden verbringen.
Wieder zurück auf dem Festland besuchen wir noch den
West Coast Railway Heritage Park in
Squamish.
Zurück in Vancouver gelingt noch ein Blick auf die abfahrbereiten Garnituren des
West Coast Express.
Nach 4700 km, 2500 Bildern, 5 Bären, geht eine unvergessliche Reise zu Ende.
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