Kurz vor der Einstellung des Planbetriebes bietet sich nochmals die
Gelegenheit mit dem "Monzelten Dampfzug" zu fahren. Im Gegensatz zum
letzen
Bericht, diesmal aus der Sicht des Passagiers.

Gleich nach der Ausfahrt quert der Zug die Strecke der FJB.

Durch den dichten waldviertler Wald geht es Richtung Weita.
Dann kommt auch schon der Bahnhof Alt Weitra in Sicht.

Weitra.

Das Wolfsgraben Viadukt.

Der Zug besteht aus 7 Wagen, einem "Speisewagerl" und
Gepäckwagen.

St. Martin im Walde. Der Bahnhof ist scheinbar auch schon in Privatbesitz.

Weiter geht es durch schöne Landschaft, wo die Bäche noch ihren
natürlichen Lauf haben.

Steinbach - Groß Pertholz, wie alle Bahnhöfe der waldviertler
Schmalspurbahnen nach dem gleichen Muster erbaut.

Heute nehmen wir hier kein Wasser, bei der Ausfahrt fahren wir an dem
typischen Wasserhaus vorbei. Es ist auf fast allen Bahnhöfen in gleicher
Bauweise zu finden. nur der Standort variiert.

Der Wald wird dichter, die Stecke steiler.
Der Haltepunkt "Mariefred" liegt einsam und mitten im Wald, trotzdem
ist hier einiges zu sehen.

Das Gerüst für Arbeiten im Tunnel,

Der im Berg liegende Wassertank mit der externen Wasserstandsanzeige.

Das hübsche Wartehäuschen.

Dann ist es aber genug, der Tender geht schon über.

Nun fahren wir in den ersten der beiden Tunnels.

Langschlag, der höchste Punkt der Strecke, 250 Höhenmeter haben wir seit
der Abfahrt zurückgelegt. In Langschlag steht das typische Wasserhaus direkt
neben dem Bahnhofsgebäude.

Nun geht es bergab nach Groß Gerungs. Immer wieder erblicken wir die
waldviertler "Wäudln". Hier wachsen Granitfindlinge aus dem Boden,
ein kleines Wäldchen entsteht.

Groß Gerungs, 45 Minuten Aufenthalt. Umsetzen, abschmieren, bereit zur
Rückfahrt.

Bei der Rückfahrt ergeben sich von der Plattform des letzten Wagens interessante
Motive.

Nach dem 200 Meter langen Tunnel sind wir bald wieder in Mariefred,

wo die Wasservorräte wieder ergänzt werden.

Noch ein kleiner Tunnel, dann wird der Wald lichter.

Interessant sind auch die vielen Hütten für das Streckenpersonal. Alle in
gleicher Bauweise, aber in verschiedenen Erhaltungszuständen.
Dieses Bild ist besonders interessant. Digitale Kameras lösen mit einer kleinen
Verzögerung, relativ unberechenbar aus. Meistens aber so, dass immer ein
Schild, Mast oder Pfeiler die Lok verdeckt.

Noch ein paar Bilder, dann sind wir auch schon wieder zurück in Gmünd.
Eine immer wieder schöne Fahrt. Hoffentlich findet sich nach der Stilllegung
durch die ÖBB eine Lösung für diese schöne Strecke. An einen Rückbau in
eine Radlstrecke will ich nicht recht glauben.
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